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Torhaus am Katzensprung
Im Bereich des Katzensprungs befinden sich Gedenktafeln für die jüdischen Opfer der nationalsozialistischen Rassenpolitik und die Synagoge. Seit 1557 ist die Anwesenheit von Juden in Holzminden belegt. Im 18. und 19. Jahrhundert bestand hier eine blühende Gemeinde, die 1838 ihre Synagoge in nächster Nähe zum heutigen „Katzensprung“ errichtete. Nichts ist davon geblieben: die Menschen vertrieben oder ermordet, das Gotteshaus 1938 zerstört und 1968 endgültig abgebrochen. Im Durchgang des Torhauses wird hieran erinnert; östlich wurde am 9. November 1999 eine Gedenktafel mit den Namen der Opfer aufgestellt.
Ihre Heimat findet sich vornehmlich in Somalia, Süd-Jemen und Oman. Die B. frereana kommt nur in Nord-Somalia vor. Sie wachsen in bis zu 1200 m Höhe in karger Landschaft, zwischen Felsen und Klippen. Der harzspendende Baum wird 1,50 bis 8,00 m hoch, er hat eine papierartig abblätternde Rinde und bildet bis zu 25 cm lange Blütentrauben aus.Stamm und Zweige scheiden ein gelblich-braunes Harz aus, das als zähe Masse herabläuft, z.T. verklumpt und erhärtet. Das Baumharz schmeckt etwas bitter und besitzt einen angenehmen, sehr typischen, balsamisch-würzigen und leicht koniferenartigen Duft. Das Weihrauchöl wird durch Wasserdampfdestillation aus dem Harz des Baumes gewonnen. |
1921 wurde ein an dieser Stelle befindliches Wohnhaus abgerissen, um Platz für einen Verbindungsweg zur Neuen Straße zu schaffen. Zwecks Erstellung neuer Wohnungen wurde der Weg 1922/1923 mit einem Torhaus nach Plänen des Stadtbaumeisters Leopold Scherman überbrückt. Allerdings diente dieses zunächst als Bürogebäude der Firma Eisenschmidt AG, welche für das letzte Quartal 1923 vier Milliarden Mark Miete zahlte. 1926 wurde in dem Gebäude das städtische Heimatmuseum eröffnet; lange Jahre beherbergte es ein privates Puppen- und Spielzeugmuseum.Zur Zeit steht es leer.
Weihrauch