3. Duftstele - Lavendel & Haarmann-Denkmal

Haarmann-Denkmal

Friedrich Ludwig Haarman - Denkmal in HolzmindenFriedrich Ludwig Haarmann (1798 - 1864); Standbild des Gründers der Baugewerkschule aus Eisen mit Kupferüberzug; eingeweiht am 4. Januar 1869. Entwurf und Modell von Gustav Kapser, Holzminden, geänderte Ausführung von G. Heyberger, Stuttgart.

Südöstlich des Denkmals der Untere Teich als einer von drei im 18. Jahrhundert angelegten Teichen, gespeist von der Holzminde. Die Teiche dienten als Stauwerke für mehrere Mühlen und Industriebetriebe. Zu letzteren gehörte die Mitte des 18. Jahrhunderts angelegte Eisenhütte, in der allerdings nach einer kurzen Versuchsphase nur noch fremdes Roheisen weiterverarbeitet wurde. Die sog. Unterhütte stand auf dem Platz des heutigen Gebäudes der Fachhochschule. Unterer und Mittlerer Teich sind umrahmt von einer kleinen Parkanlage, die allmählich im Verlauf des 20. Jahrhunderts entstand. Der Rest des Oberen Teiches befindet sich auf dem Werksgelände der Firma „symrise“.

Darstellung einer LavendelpflanzeLavendel

Lavendel ist ein kleiner, immergrüner Halbstrauch. Er existiert in zahlreichen Varianten, die sich morphologisch und in der Zusammensetzung des dazugehörigen ätherischen Öls unterscheiden. Als offizielles Öl wird dasjenige der wildwachsenden Variation delphinensis bezeichnet.

Er ist heimisch im gesamten Mittelmeerraum und wird in den französischen und italienischen Seealpen sowie auf dem Balkan, in Rußland, Australien und England kultiviert. Sein Name leitet sich aus dem Lateinischen lavare ab.

Die Parfümölindustrie verwendet das aus Lavandula officinalis destillierte Lavendelöl, das von Lavandula latifolia vill. stammende Spiköl und das aus der Hybride beider Pflanzen Lavandula hybrida gewonnene Lavandinöl.

Zur Gewinnung von 1 kg Lavendelöl benötigt man je nach Provenienz bis zu 100 kg Ausgangsmaterial.

Die Lavendelöle werden durch Wasserdampfdestillation aus den frischen Stengeln und Blütenrispen gewonnen. Der Duft läßt sich als typisch süß-balsamischer, kräuterartiger Duft mit blumig-waldiger Unterlage beschreiben.

In der Medizin schreibt man dem Lavendel beruhigende Eigenschaften zu. Blätter und Blüten wurden bereits von den Römern zur Beduftung ihrer Bäder verwendet.

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Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 13. April 2011 um 10:12 Uhr
 
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