8. Duftstele - Salbei & Weserkai

Der Weserkai

Der Weserkai diente früher als Verladestandort für Holz und Steine. Hier wurden auch die Holzflöße hergestellt. Mit dem Bau des großen Getreidespeichers in den 30er Jahren wurde vorwiegend mit Schiffen und Bahn Getreide über den Weserkai transportiert. Im Bereich der Weser-straße befand sich bis zur Neuerstellung der Weserbrücke im Jahr 1950 auch die Anlegestelle für die Flußfähre .

Darstellung einer SalbeipflanzeSalbei

In unmittelbarer Nachbarschaft zu unserem Garten der „Düfte und Sinne“ haben stark riechende Gewürz- und Heilpflanzen ihren rechten Platz.
Die Salbeipflanze ist beheimatet im südöstlichen Raum (Dalmatien, Ex-Jugoslawien) und im gesamten Mittel-meerraum (speziell in Spanien). Sie kommt dort wildwachsend, aber auch kultiviert vor.Salbei ist ein 20- 30 cm hoher Halbstrauch mit eiförmigen, oberseitig graugrünen und unterseits weißfilzig behaarten Blättern und gehört zur Familie der Lippenblütler, wie Rosmarin, Basilikum, Pfefferminze, Krauseminze.

Das Öl wird durch Wasserdampfdestillation des Krautes gewonnen. Es unterscheidet sich bei den Hauptvarianten (dalmatinisch und spanisch) deutlich in der Zusammen-setzung und somit auch im Geruch. Während das dalmatinische Salbeiöl frisch-würzig, kräuter- und campherartig riecht, kommt beim spanischen noch ein eucalyptusartiger, leicht medizinischer Unterton hinzu.

Auch die Ausbeuten differieren zwischen 1-2%  zu  0,8-2%.

In der Parfümerie werden Salbeiöle in allen krautigen Noten bis hin zu Herrendüften eingesetzt.

In der Heilkunde werden ihnen antiseptische, pilztötende, und entzündungshemmende Eigenschaften zugeschrieben und deshalb werden sie eingesetzt in Spül- und Gurgelmittel für Mundhöhle und Rachenraum. Verwendung finden sie aber auch in der Spirituosen Industrie.

Quelle: Fa. Drom, Baierbrunn; H+R Lexikon Duftbausteine

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Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 13. April 2011 um 10:55 Uhr
 
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