17. Brot | Obere Straße

Obere Straße

Nach dem Bau der Weserbrücke (1885 eingeweiht) entwickelte sich im 20. Jahrhundert die Obere Straße zur Hauptstraße Holzmindens. Sie führte den Durchgangsverkehr vom westfälischen Ufer Richtung Solling durch die Stadt. Erst mit dem Bau der Umgehungsstraße samt neuer Weserbrücke verlor dieser Straßenzug wieder einen großen Teil seiner bisherigen Bedeutung und konnte zur Fußgängerzone ausgebaut werden.
Der Standort der Stele, nicht weit vom Haarmannplatz, befindet sich im östlichen Bereich der hier von Tünneckenhagen und Oberbachstraße begrenzten Altstadt. nur 410 Meter sind es bis zum Weserufer - und damit bis zum westlichen Rand der Altstadt. Frößer war die Holzminden im Hochmittelalter zugewiesene Fläche nicht! Dennoch genügte dies über Jahrhunderte. Erst im 18. Jahrhundert entstanden einige Gebäude vor der (Alt-)Stadt, im Bereich des heutigen Haarmannplatzes sowie an der Karlstraße. Ansonsten wuchs Holzminden erst im 19. und 20. Jahrhundert über die mittelalterliche Begrenzung hinaus.

An der Einmündung der Staße Tünneckenhagen wurde vor einige Jahren ein alter Brunnenschacht entdeckt, der jetzt durch ein im Pflaster erkennbare Sandsteinplatte verschlossen ist.

Bild eines Brotes, By Garitzko (Own work) [Public domain], via Wikimedia CommonsBrot

Brot ist ein traditionelles Nahrungsmittel, das aus einem Teig aus gemahlenem Getreide, Wasser, einem Treibmittel und je nach Sorte mit weiteren Zutaten gebacken wird.
Es werden zwei Grundarten von Brot unterschieden:
- gesäuertes Brot, das mit Hilfe von Treibmitteln (Sauerteig oder Hefe) hergestellt wird, wodurch es seine lockere Konsistenz bekommt;
- ungesäuerstes Brot, das gebacken wird, noch bevor die Sauerteiggärung beginnt, oft als Fladenbrot.

Daneben werden Brotsorten u.a. nach dem verwendeten Getreide (z.B. Weizen, Dinkel, Kamut oder Roggen), der Mehlart bzw. speziellen Zutaten (z.B. Kürbiskerne oder Sonnenblumenkerne) eingeteilt. Deutschland gilt als das Land, in dem die meisten Brotsorten - über 300 - gebacken werden. Im deutschen Sprachraum werden über 600 verschiedene Brotsorten angeboten. Seit etwa 10.000 Jahren baut der mensch Getreide zur eigenen Ernährung an. Ursprünglich wurde das Getreide gemahlen und mit Wasser vermengt als Brei gegessen. Neben der Bedeutung als Grundnahrungsmittel hat das Brot auch eine große symbolische bzw. spirituelle Bedeutung. Im Abendmahl der christlichen Liturgie gedenkt man damit der Kreuzigung Jesu Christi ("Christi Leib für dich gebrochen").

Image by Garitzko (Own work) [Public domain], via Wikimedia Commons

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Zuletzt aktualisiert am Montag, den 23. Mai 2011 um 16:12 Uhr
 
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