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Sollingsandstein Die Häuser Obere Str. 35 und 44 tragen noch Dächer aus Sandsteinplatten; beim Haus Ecke Johannisstraße sind außerdem Fachwerkwände mit dünnen Platten vor der Witterung geschützt. Diese Dächer und Wandbekleidungen aus Sandstein sind eine Besonderheit des Holzmindener Raumes. Etwa zwischen Bodenwerder und Karlshafen findet sich ein Buntsandstein, der sich in dünne Platten aufspalten lässt. Ermöglicht wird dies durch reichlich in den Quarz eingebettete Glimmerplättchen, die hier nicht richtungslos im Gestein verteilt, sondern gut eingeregelt sind. Dadurch lassen sich die Platten von verschiedener Stärke bis zu einer unteren Grenze von etwa 10mm gewinnen.Um 1760 warne in Holzminden und den umliegenden Orten sämtliche Gebäude mit Sandsteinplatten gedeckt. Abbau und Vermarktung des Sollingsandsteins waren für die Stadt Holzminden und die umliegenden Dörfer von großer Bedeutung. Spätestens im 18. Jahrhundert besaß die Herzogliche Kammer praktisch ein Monopol des Handels mit den Sandsteinplatten. Der Steinhof in Holzminden, auf dem Gelände der früheren Burg an der Weser, war damals Mittelpunkt dieses Handels. Zugleich sind diese Häuser (Obere Str. 35 von Johannes Krekeler erbaut, datiert 1645) weitere Beispiele für den Wiederaufbau der 1640 zerstörten Stadt nach Beendigung der Kriegshandlungen.
Wenn der Winter vorbei ist, begrüßt uns der Frühling mit vielen herrlich duftenden Blumen und Pflanzen, wie Veilchen, Maiglöckchen und Flieder: Intensive und eigenständige Düfte, die jedoch in der Parfümerie nicht verwertbar sind. Wenn immer Sie einen Hauch von ihnen wahrnehmen, hat ein Parfumeur sie im Labor mit feiner und geschulter Nase erschaffen. Image By 4028mdk09 (Own work) [CC-BY-SA-3.0 (www.creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)], via Wikimedia Commons |
| Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 15. Mai 2011 um 18:48 Uhr |